Bei sehr ängstlichen Patienten kann auf deren Wunsch eine Analgosedierung durchgeführt werden, die den Patienten beruhigt und seine Wahrnehmung reduziert.

 

Ist eine besonders komplizierte Zahnentfernung zu erwarten oder kann durch eine Leitungs- oder Lokalanästhesie ein schmerzloser Eingriff nicht gewährleistet werden, kann auch eine Vollnarkose in Frage kommen. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn sich ein Zahn in die Kieferhöhle oder ins Weichteilgewebe verlagert. In diesem Fall muss ein zweiter Eingriff erfolgen, dies geschieht in der Regel unter Vollnarkose, da relativ weit in den Kiefer hineingearbeitet wird. Sollte auch dieser Eingriff fehlschlagen, weil sich der Zahn z. B. in die Wange verlagert, so muss ein weiterer Eingriff erfolgen. Dieser kann erst nach einer mehrmonatigen Pause erfolgen. Eine Gefahr durch den Zahn besteht nicht. Dieser Fall tritt sehr sehr selten auf.

Ebenfalls wird in den Fällen, in denen alle vier Weisheitszähne in einer Sitzung entfernt werden, der Vollnarkose oft der Vorzug gegeben. Diese ist allerdings in der Regel in Deutschland keine Kassenleistung mehr und muss daher von gesetzlich krankenversicherten Patienten selbst getragen werden.(siehe Gesetzestext der Kassenzahnärztlichen Vereinigung vom 1.7.2007)

Die Analgosedierung und Vollnarkose wird in unserer Praxis ambulant von der Tagesklinik Dres.Schwab und Ruhl an bestimmten Tagen durchgeführt. 

Ausführliche Anamnese und Beratung vorab sind Vorraussetzung für eine komplikationslose Narkose.